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MOSKAU, 19. Juni (RIA Novosti). Der russische Generalstab warnt davor, sich bei Prognosen zum nä
chsten nordkoreanischen Raketenstart auf „indirekte Hinweise“ zu stützen und erklärt, wie er darauf reagieren würde.
Wie der stellvertretende Generalstabchef Alexander Burutin am Freitag sagte, wäre es verfrüht, von einem konkreten Starttermin der nordkoreanischen Langstreckenrakete zu sprechen.
Wenn
Japans Verteidigungsministerium einen Zeitraum vom 4. bis 8. Juli angebe, stütze es sich offenbar auf „indirekte Hinweise“: „Ich denke, Japan orientiert sich an Nordkoreas Warnung bezüglich der Schifffahrtsicherheit“ (
).
Jedenfalls seien russische Radare immer

aufmerksam: „Wenn der Start erfolgt, registrieren wir ihn sicherlich nach wenigen Sekunden“. Russland habe dank seinen Kontrollsystemen auch „alle Informationen“ über den nordkoreanischen Atomtest vom 25. Juni.
Russland sei davon überzeugt, dass die nächste Rakete „nicht auf unsere Seite fliegt“. Wenn es doch dazu komme, „schießen wir sie ab“, versicherte Burutin. Dem russischen Militär stünden alle erforderlichen Optionen zur Verfügung.
Fotostrecke: Am Donnerstag hatte die Zeitung „Daily Yomiuri“ unter Berufung auf
Japans Verteidigungsministerium berichtet, Nordkorea entscheide sich bei seinem nächsten Raketentest wahrscheinlich für einen Start in Richtung Hawaii. Die Rakete soll
offenbar Anfang Juli abgefeuert werden. Pentagon-Chef Robert
Gates sagte, die USA seien über diese Entwicklung „besorgt“.